München: Tipps bei der Wohnungssuche

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Wenn man zum Studium, zum Beruf oder aus anderen Beweggründen nach München ziehen möchte, hat man es oft schwer dort eine geeignete Bleibe zu finden. Münchener Wohnungen sind in aller Regel teuer und meist auch nur schwer zu haben. Ein Alptraum für Wohungssuchende mit kleinem Budget, insbesondere junge Familien und Studenten. So sind gerade die zentralen Gegenden und Viertel sehr beliebt. Dort findet sich ziemlich selten eine freie Wohnung, da Menschen die dort erst einmal hingezogen sind ungern wieder wegziehen möchten. Doch auch wenn einmal eine Wohnung frei werden sollte kommt diese für einen selbst meist nicht in Frage, da man sie einfach nicht bezahlen kann.
Gerade für junge Familien erweist sich dies somit als sehr schwere Lage im wohnraumknappen München. Zum einen verdienen sie meistens relativ wenig Geld, da sich ein Partner um das Kind kümmert und zum anderen können sie bei den Ausstattungen der Wohnungen aufgrund des Kindes auch nicht so viel Abstriche machen. So kann eine junge Studenten-WG beispielsweise eher damit klarkommen, dass nachts gerade auf der Straße immer Party ist oder man bis in den 7. Stock hoch laufen muss.
Wenn man auf der Suche nach einer Wohnung ist, sollte man auf jeden Fall auch wissen, wo genau man nachschauen kann, damit möglichst schöne und freie Wohnungen gefunden werden können. Dabei empfiehlt es sich nicht nur das Internet zu durchforsten, sondern auch auf Tageszeitungen zurückzugreifen und die Inserate zu lesen. Dabei empfiehlt es sich auch regionale Zeitungen aus bestimmten Bezirken zu wählen, da dort auch explizite Wohnungsangebote vorhanden sein können. Ansonsten ist es auch hier bei der Wohnungssuche wie bei mittlerweile vielen Dingen im Leben, dass einfach das Vitamin-B hilft. So kann es nicht schaden, jemanden zu kennen, der jemanden kennt, der eigene Wohnungen vermietet oder gerade aus seiner guten Wohnung auszieht. Also gut umhören!
Grillsaison: Streit mit den Nachbarn

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Die Tage werden wieder wärmer, die Sonne lockt nach draußen und ruft schon bei den ersten Strahlen nach dem leckeren Grillvergnügen, das so viele während der kalten Jahreszeit vermissen. Für viele beginnt die ersehnte Grillsaison deshalb, noch bevor sich die ersten Frühblüher auftun können. Doch nicht jeder besitzt Haus und eigenen Garten, um sich der Freiluftkultur so ungestört hingeben zu können. Vor allem in Nachbarschaften der Kleingärtner, Reihenhäuser und Wohnblöcke kommen deshalb oft Streitigkeiten auf, wenn statt des Genusses von Grillfleisch und Bratwurst, nur der schwarze Ruß mit der Umgebung geteilt wird.
Es drehen sich sogar Gerichtsverfahren um das leckere Grillgut, doch das deutsche Recht kann nur schwerlich die Fragen rund ums Grillen beantworten. So gilt dies einerseits als „sozialtypische“ Verhaltensweise, die nicht einfach untersagt werden kann, doch gibt es in einigen Bundesländern auch Landesemissionsschutzgesetze, die den Grillspaß verbieten, sobald Qualm und Rauch unbeteiligte Nachbarn eindringlich belästigen.
So kann jeglicher Streitigkeit natürlich am besten aus dem Weg gegangen werden, wenn der Grill einfach nicht zu oft in Betrieb genommen und stets größtmöglicher Abstand zu den benachbarten Häusern und Wohnungen gehalten wird. Hilfreich ist es auch, den Nachbarn im Voraus zu informieren, wenn man ihn schon nicht einladen will. Auch kann ein Holzkohlegrill gegen eine Gas- oder Elektrovariante ausgetauscht werden.
Natürlich sind die Grillmeister eines großen Gartens hierbei weniger eingeschränkt als diejenigen, denen lediglich ein kleiner Balkon, dafür umso mehr Nachbarn, zur Verfügung stehen. Das Amtsgericht Bonn entschied einst in einem Fall, dass auf Balkon oder Terrasse von April bis September ein Mal im Monat gegrillt werden dürfe, sofern der Nachbar 48 Stunden zuvor darüber in Kenntnis gesetzt wurde. Zu verallgemeinern sind solche Urteile jedoch nicht. Also bleibt es immer noch am wenigsten brisant, wenn man sich einfach gleich für eine gemeinsame Grillparty entscheidet.
Der Social-Ismus der Gesellschaft

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Nur noch Wenige können sich dem Bann der sozialen Netzwerke entziehen. Dennoch müssen sie sich sehr oft mit dem Thema Facebook & Co beschäftigen, da es allgegenwärtig ist. Man bekommt keine Geburtstags-Einladung per Post oder SMS mehr, man wird zu einer Veranstaltung via Facebook eingeladen. Die Mathe-Hausaufgaben werden nicht mehr abgeschrieben, sondern auf SchülerVZ geteilt. Der Sommer-Urlaub muss nicht mehr nach der Ankunft zu Hause beschrieben werden, man ist quasi live dabei. Aktuelle Bilder von Hotelzimmer, Pool, Meer und Strand werden gepostet und alle Freunde können neidisch kommentieren oder ihren Gefallen daran mit einem Klick zum Ausdruck bringen.
Trendforscher nennen das „Social-lsmus“ und sehen in dem „Sozialen Internet“ einen gesellschaftlichen Wandel. Der viele Jahre vorherrschende Besitzanspruch nach dem Prinzip „Mein Auto, mein Haus, mein Boot“ wandelt sich in eine „Unser-Mentalität“. Was in den sozialen Netzwerken mit dem Teilen und Austauschen von Texten, Fotos, Videos und Musik beginnt, geht mithilfe des Internets auch auf andere Lebensbereiche über. So können beispielsweise auf der amerikanischen Internet-Plattform „NeighborGoods.net“ Nachbarn Alltags- und Gebrauchsgegenstände wie eine Bohrmaschine oder ein Rasenmäher teilen. Auch beim Online-Shopping wird verstärkt der Reiz für den Konsumenten gesetzt, ein Angebot mit seinen Freunden zu teilen. Durch die Einbindung von sozialen Netzwerken und E-Mail-Funktionen kann ein Schnäppchen mit nur einem Klick an einen oder mehrere Freunde verschickt werden.
Der „Social-lismus“ hat aber auch seine Schattenseiten, mit der man nicht immer Leben möchte. Die gesteigerte Mobilität, Flexibilität und Dynamik des 21. Jahrhunderts im Zeichen von Internet und ständiger Erreichbarkeit, lassen nur noch wenig Raum für Anonymität und selbstbestimmte Auszeit.
Selbstverteidigung für Kinder
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Wir leben in gefährlichen Zeiten. Die Zeitungen sind voll von den grausigsten Schreckensmeldungen, die besorgte Eltern voll Schrecken aufhorchen lassen. In einer Gesellschaft, in der Aggressionen, sei es nun in verbaler oder in realer physischer Form an der Tagesordnung sind, liegt es nahe sein Kind auf potentielle Übergriffe vorzubereiten und es deshalb in einen Selbstverteidigungskurs zu schicken.
Kursangebote diverser Kampfsportarten schießen wie Pilze aus dem Boden, doch wer soll da noch den Überblick behalten? Ving-Tsun, Wu Shu, Pekiti-Tirsia-Kali, Silat, Muay Thai oder gar Sambo, alles traditionsreiche Systeme, die mitterweile auch ein speziell auf Kinder zugeschnittenes Training anbieten. Doch neben den körperlichen Leibeszüchtigung sollte das Kampfsystem den Kindern auch mentale Stärke, wenn nicht sogar osteuropäische Philosophie an die Hand geben.
Dies ist das eigentlich wichtige an den Kursangeboten. Kindern muss deutlich gemacht werden, dass Gewalt immer in den Köpfen anfängt, es also auch einen inneren Kampf gibt, der einer tatsächlichen Auseinandersetzung vorausgeht. Beweist das Kind mentale Stärke, die es in einem guten Training lernt, so muss es nicht unbedingt zu einer solchen Auseinandersetzung kommen.
Gerade in Zeiten, in denen Lehrer und Psychologen schnell mit einer pathologischen Diagnose bei Normverstöße der Kinder aufwarten, kann ein ausgeglichenes Kampfsporttraining Wunder in Puncto Disziplin bewirken. Dem Kind werden hier durch ein hartes, aber faires Training Grenzen, sowie der Umgang mit Autoritäten beigebracht. Es ist dadurch in der Lage, auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und voll Selbstbewusstsein mit einem laut postuliertem ‘Nein’ seinem Angreifer entgegenzutreten.
Zwar werden die Kinder in einem Kampf mit einem physisch überlegenen Erwachsenen kaum eine Chance haben, kennt es aber die Schwachpunkte überlegener Gegner, sind diese Chancen allemal höher.
Der Volvo V50 als Familienauto
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Wenn man dabei ist eine Familie zu gründen beziehungsweise schon eine Familie hat, darf natürlich das zugehörige Familienauto nicht fehlen, was gerade jenseits Großstadt Pflicht ist. Dabei gibt es so einige Modelle im Angebot, wobei man sich schon auf die Angebote der Kombis konzentrieren sollte, da diese sich wunderbar als Familienauto eignen. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der neue Volvo V50. Dieser wird nun in einer etwas abgespeckten Form auf den Markt gebracht, da er bisher nur als 2,0 Liter Version mit 136 PS erhältlich war. Nun kommt jedoch ein Modell auf den Markt, welches einen 1,6 Liter Selbstzünder besitzt und 109 PS präsentieren kann. Dieser kostet dann knapp 2000 Euro weniger als das Vorgängermodell, ist mit 24 000 Euro trotzdem eine kostspielige Angelegenheit.
Als Familienauto eignet sich der Volvo jedoch geradezu ideal. So verfügt der Kofferraum über einen angemessenen Stauraum und lässt gerade bei teilweise heruntergeklappter Rückbank keine Zweifel an seinem Ladevolumen. Hinzu kommen außerdem die großzügigen Verstellmöglichkeiten an den Sitzen, die auch den größten Mitmenschen ein angenehmes Sitzen ermöglichen. Ein kleiner Minuspunkt lässt sich den sonstigen Ablagemöglichkeiten finden. So gibt es vorne nur recht kleine und auf der Rückbank gar keine Fächer zum Ablegen von Kleinigkeiten. Lediglich ein Getränkehalter für die Rückbank lässt sich durch dazubuchen installieren.
In seinem Fahrverhalten ist der Volvo sehr angenehm, sodass sich mit der Familie sehr gut sowohl zum nächsten Arzt als auch über weite Strecken in den nächsten Urlaub fahren lässt. Für Sicherheit sorgen dabei Assistenzsystem wie etwa die Bremsautomatik oder aber auf langen Strecken der Tempomat, der auch dem Familienpapa etwas Entlastung gibt.
Trendsportart Unterwasserradeln
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Dass Sport in jedem Falle gesund ist, stimmt nur bedingt. Beim Fahrradfahren werden die Knie beispielsweise übermäßig stark strapaziert, was zu Schädigung der Sehnen und Bänder führen kann. Man sagt ja, dass Schwimmen der gelenk- und muskelschonendste Sport sei. Warum also nicht diese beiden Sportarten kombinieren?
Der neue Trend des Aqua Cyclings, der mittlerweile auch in Schorndorf angeboten wird, verbindet sozusagen das Beste aus beiden Welten. Wer denkt, dass es sich hierbei um Wassergymnastik für Rentner handele, der täuscht sich gewaltig, denn das Cycling fordert und fördert die Fettverbrennung und der Schweiss der Wasserradler rinnt wie Strömen. Klar, dass man da gerne ins kühle, chlorhaltige Wasser greift um sich mit vollen Händen das erfrischende Nass über dem Kopf gießt.
Im Oskar-Frech-Seebad in Schorndorf wird dieser Trendsport seit geraumer Zeit und mit beachtlichem Erfolg angeboten. Der Wasserradler trägt Badekappe, Schwimmbrille, sowie Neoprenschuhe. Die Unterwasserbikes gleichen den Hometrainern, wie sie die älteren Herrschaften noch auf den verstaubten Dachböden haben. Sie werden extra für die Radelstunden aus den Abstellräumen des Schwimmbades geholt, um bei Normalbetrieb die regulären Schwimmer nicht zu stören.
Die Trainer verlangen den strammen Radlern das äußerste ab. Mithilfe von treibender Technomusik und motivierenden Zurufen wird hier Fett verbrannt was das Zeug hält. Acqua Cycling ist gut für das Herz-Kreislauf-System, sowie für Gelenke und Wirbesäule. Die gelenkschonende Eigenschaft des Wassers lässt die Anstrengungen des Trainings auch weniger hart erscheinen und manch einer ist dann erstaun, wenn er aus dem Wasser kommt und merkt was er da jetzt in den letzten 45 Minuten geleistet hat.
Spätestens am nächsten Morgen spürt man dann ein Ziehen in Muskelregionen, die dem Sportler bis dato noch nicht einmal bekannt waren.
Eine gute Figur mit passender Umstandsmode
In einer Schwangerschaft verändern sich viele verschiedene Dinge. Mit jedem Tag wächst das kleine Leben im Bauch einer Frau immer mehr und die Kleidung passt nicht mehr so richtig. Gute Umstandsmode ist notwendig, die mit dem Bauch mitwachsen kann. Mit der richtigen Umstandsmode kann sich die Frau weiterhin wohl in ihrer Haut fühlen. Gute Umstandsmode muss inzwischen auch nicht mehr teuer sein. Ob Unterwäsche, Badeanzug oder Hosen – es gibt inzwischen so viele verschiedene Modelle, dass für jeden das Richtige dabei sein wird. Ein bequemer Sitz und ein angenehmes Wohlfühlen im eigenen Körper sind ein Muss. Dann kann man auch in reizvollen Dessous eine super Figur machen. Auch im Schwimmbad können schwangere Frauen speziell gefertigte Badeanzüge tragen und somit am gewohnten Alltag teilnehmen. Gerade als Schwangere kann man im Badeanzug eine gute Figur machen, man braucht nur die geeignete Umstandshose.
Das Material der Umstandsmode ist besonders elastisch und passt sich optimal dem wachsenden Bauch an. Dank des atmungsaktiven Stoffes schwitzt man darüber hinaus unter der Umstandsmode nicht, sondern es fühlt sich nahezu unsichtbar an. Der elastische Stoff eines Badeanzugs oder einer Umstandshose sorgt außerdem dafür, dass nichts auf den empfindlichen Babybauch drücken kann. Dieser wird vielmehr sanft vom Material umschlossen und bleibt damit auch gegen Kälte oder Hitze geschützt. Man kann die Umstandsmode außerdem in der gewohnten Konfektionsgröße tragen, es sei denn, man nimmt während der Schwangerschaft sehr stark zu. Schwangere Frauen strahlen etwas Besonderes aus und durch die richtige Kleidung machen sie auch immer eine gute Figur.
Sport für die ganz Kleinen
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Für Kinder ist es besonders wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Bewegung fördert nicht nur die körperliche Entwicklung und die motorischen Fähigkeiten von Kindern. Bewegung trägt auch zur geistigen und seelischen Gesundheit von Kindern. Eltern können das unterstützen in dem sie für ihre Kinder schon sehr früh genug Raum und Gelegenheit schaffen, sich zu bewegen.
Das muss aber nicht bedeuten, dass Kinder schon sehr früh nur einer bestimmten Sportart nachgehen müssen. Vor dem Erlernen einer bestimmten Disziplin sollten gie ganz Kleinen erstmal eine gewisse Beweglichkeit und Reife erlangt haben.
Je nach Alter gibt es unterschiedliche Empfehlungen darüber, wie sich Kinder bewegen oder welche Sportarten sie erlernen sollen: Bis zum achten Lebensjahr dient Bewegung hauptsächlich dem Zweck, kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten zu entwickeln. Bevor sie das achte Lebensjahr erreicht haben, sollten sich Kinder also eher spielerisch bewegen. Man sollte sich in dieser Zeit nicht auf eine einzige Sportart festlegen, sondern dem Kind die Gelegenheit geben, dem natürlichen und gesunden Spieldrang Ausdruck zu verleihen. Oftmals gelingt es aber, bereits in dieser Zeit den Grundstein für eine spätere Sportart zu legen. Eltern sollen ihre Kinder dabei ganz individuell nach ihren Fähigkeiten fördern.
Wer sein Kind fördern will, kann sich über das Angebot von vielen örtlichen Sportvereine informieren. Sie haben meist Kurse in im Programm, die die ganz Kleinen spielerisch an eine Sportart heranführen. Nach Wunsch geschieht das auch gemeinsam mit den Eltern. Auf diese Weise können Eltern die sportlichen Interessen und Fähigkeiten ihres Kinds herausfinden. Auch in Rahmen von Sportreisen, die speziell auf Kinder ausgerichtet sind, können Interessen geweckt oder gefestigt werden. Dabei gilt: im Prinzip können Kinder jede Sportart ausüben, die ihnen Spass macht und zu der sie körperlich in der Lage sind.
Manche Sportarten kann man gerade als Kind besser erlernen. Kinder haben es beispielsweise meist leichter, das Schwimmen zu lernen. Da hilft es, wenn man schon früh auf spielerische Weise erste Erfahrungen mit Wasser sammeln kann. In Schwimmkursen können die Jüngsten dann auch die richtige Schwimmtechnik erlernen. Zudem haben sie viel Spass, wenn sie im Wasser gemeinsam mit anderen Kindern toben können.
Der Auszug aus dem Elternhaus – Deutsche bleiben länger
Nach dem man seine Schule beendet und hoffentlich ein Abschlusszeugnis in der Hand hat macht man sich auf die Suche nach einem Ausbildungs- oder Studienplatz. Dabei kommt es häufig vor, dass man in eine komplett andere Stadt ziehen muss (oder möchte) und somit der erste Auszug von zu Hause ansteht. Doch Studien zeigen nun, dass immer mehr junge Deutsche lieber zu Hause bei Mutti wohnen bleiben. So wurden Umfragen bei den zwischen 18 – 24 Jährigen durchgeführt, welche ergaben dass über zwei drittel von Ihnen noch zu Hause wohnen. Ein Trend ist dabei im übrigen nicht abzuzeichnen, da die Umfrageergebnisse seit den letzten 10 Jahren immer sehr ähnlich sind und es somit keine Kurve nach oben oder unten gibt.
Argumente für den Verbleib zu Hause sind natürlich recht simple. So ist man dies seit seiner Geburt mindestens 18 Jahre lang gewöhnt und sieht keinen Grund auszuziehen. Immerhin bietet es sehr viele Vorteile zu Hause zu wohnen. So ist der Kühlschrank immer voll und man muss sich nicht selbst um das Essen kümmern, sondern isst mit den Eltern gemeinsam welche die eine oder andere Leckerei zaubern können die dann Sachen wie Tiefkühlpizza doch mal übersteigen. Auch die Wäsche muss man häufig nicht selbst waschen und mit Dingen im Haushalt wie den Stromkosten oder so muss man sich schon gar nicht beschäftigen.
Jedoch sollte man bei dieser Studie auch beachten, dass Leute die gerade mal 18 und auch 19 Jahre alt sind noch mitten im Abitur stecken und es somit auch abwegig wäre, wenn sie schon zu Hause ausgezogen wären. Dies verzerrt natürlich das Ergebnis etwas, aber täuscht trotzdem nicht über die klare Linie hinweg.
Betreuungsgeld sinnvoll?

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Das von der Koalition initiierte Betreuungsgeld ist familienpolitisch mehr als fragwürdig.
Mit diesem Betreuungsgeld, auf das sich Union und FDP einigten, soll häusliche Erziehungsarbeit belohnt werden. Diese Entscheidung hat Signalwirkung, denn offensichtlich soll damit der direkte Transfer an die Alleinverdienerfamilien erhöht werden, anstatt sinnvoll und flächendeckende in die Institution Familie zu investieren.
Dabei wird die Alleinverdienerfamilie, die meist aus einem arbeitenden Mann und einer heimlichen Frau besteht, bereits durch Ehegattensplitting und beitragsfreie Krankenversicherung steuerlich bevorzugt. Die CSU sieht sich nun als Schutzpatron für dieses antiquierte, klassische Rollenbild.
Doch eine Familienpolitik, die nach dem Gießkannenprinzip suventioniert und finanziert, ist mehr als fragwürdig. Immer mehr Politiker aus dem eigenen Lager, stellen sich zurecht gegen diese Transferzahlungen. Die Länder werden auf diese Weise ihre selbst gsetzten Ausbauziele für eine bessere familiäre Infrastruktur nicht erreichen. Sinnvoller wäre deshalb eine flächendeckende Investition in Betreuungsplätze.
Ein monatlicher Zuschuss von 150 Euro wird wohl kaum eine Mutter aus dem Mittelstand den Beruf an den Nagel hängen lassen, um sich in heimischen Gefilden ganz und gar der Erziehung ihrer Kinder zu widmen. Diesem Reiz bestünde viel mehr für sozial schlechter gestellte Familien, dabei sollten diese ja gerade mehr in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Nachdem in Thüringen 2006 das Landeserziehungsgeld eingeführt wurde, ging die Zahl der zweijährigen, die eine Kinderkrippe besuchten deutlich zurück. Untersuchungen zeigten, dass Familien aus bildungsfernen Schichten vermehrt ihre Kinder aus den Krippen holten, um von den Geldleistungen zu profitieren.
Dabei sind es gerade Kitas und Krippen, die Kindern aus schwächeren sozialen Verhältnissen bei der Erlernung der deutschen Sprache helfen können. Diese von Erziehungsprofis geleiteten Stätten sind der Motor für den sozialen Aufstieg, denn sie mildern fehlgeleitete elterliche Erziehungen ab und geben Kindern vom frühesten Alter eine Perspektive der Integration.
Doch Familienministerin Schröder ist offensichtlich zu unerfahren und besitzt zu wenig Autorität, um in dieser wichtigen Stunde dem Treiben der CSU Einhalt zu gebieten.
